Der Mahlgrad ist die einzige Stellschraube, an der Sie täglich drehen. Kaffee ändert sich mit jeder Röstung, jedem Alter und sogar mit dem Wetter — die Mühle gleicht das aus.
Die Regel ist einfach: Läuft der Espresso zu schnell, feiner mahlen. Läuft er zu langsam, gröber. Alles andere lassen Sie zunächst unverändert.
so sollte es laufen.
ein doppelter espresso als orientierung — nicht als gesetz. der geschmack entscheidet.
einwaage
im doppelten sieb. immer wiegen — schaufeln ist zu ungenau.
auswaage
das doppelte der einwaage. auch hier: waage statt augenmaß.
bezugszeit
vom start bis zum stopp. deutlich kürzer oder länger heißt: nachjustieren.
schrittweite
immer nur eine stufe verstellen, dann neu testen.
was der geschmack verrät.
einstellen in vier schritten.
einwaage fixieren
18 g ins doppelte sieb, gleichmäßig verteilen, gerade tampern.
beziehen & messen
tasse auf die waage, zeit stoppen. bei 36 g abbrechen.
eine stufe ändern
zu schnell → feiner. zu langsam → gröber. immer nur einen klick.
durchspülen
nach dem verstellen ein paar gramm wegmahlen — sonst liegt noch alter mahlgrad in der mühle.
häufige fragen.
frische bohnen entgasen. in den ersten tagen nach der röstung läuft der espresso schneller, später langsamer. deshalb justiert man regelmäßig nach.
ja. der unterschied zwischen 16 und 18 gramm ist im geschmack deutlich — mit dem auge sieht man ihn nicht.
dann drehen sie in sehr kleinen schritten, etwa eine viertel markierung. lieber zu wenig als zu viel.
dann liegt es meist nicht am mahlgrad, sondern an zu viel kaffee im sieb oder einem verstopften duschsieb.
fast immer mehr als eine teurere maschine. gleichmäßiges mahlgut ist die basis — wir zeigen ihnen den unterschied gerne im laden.
