7,2 grams · offenbach
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Perfekter Espresso zuhause.

Vom Mahlen bis zur Crema — so gelingt die perfekte Tasse.

Guter Espresso zuhause ist kein Zufall. Mit dem richtigen Zusammenspiel aus Mühle, Dosis, Druck und Temperatur gelingt die perfekte Tasse — reproduzierbar.

Die Mühle ist wichtiger als die Maschine

Eine frische, gleichmäßige Mahlung ist die Basis jedes guten Espresso. In eine gute Mühle zu investieren bringt oft mehr als eine teurere Maschine.

Die Dosis: 7,2 Gramm

Rund 7,2 g für einen einzelnen Espresso, gleichmäßig verteilt und gleichmäßig getampt. Im Doppelsieb entsprechend das Doppelte. Der Wert steht nicht umsonst in unserem Namen — er ist der Punkt, an dem aus Zufall Wiederholbarkeit wird. Und dafür braucht es eine Waage: Zwischen 16 und 18 Gramm im Doppelsieb liegt ein deutlicher Geschmacksunterschied, mit dem Auge sehen Sie ihn nicht.

Das Verhältnis in der Tasse

Der gängigste Ausgangspunkt ist 1:2 in 25 bis 30 Sekunden — aus 18 Gramm Kaffeemehl laufen also etwa 36 Gramm Espresso in die Tasse. Notieren Sie diese drei Zahlen einmal: Einwaage, Auslaufmenge, Zeit. Ab da ist jeder Espresso vergleichbar, und Sie raten nicht mehr.

Wenn es nicht schmeckt: eine Schraube nach der anderen

Espresso kennt im Grunde zwei Fehlerbilder. Sauer und dünn heißt: zu wenig ist aus dem Kaffee herausgelöst — feiner mahlen, oder etwas länger laufen lassen. Bitter und trocken heißt das Gegenteil — gröber mahlen oder früher abbrechen. Wichtig ist nur: immer nur eine Größe ändern und dann wieder probieren. Wer Mahlgrad, Dosis und Zeit gleichzeitig verstellt, weiß hinterher nicht, was geholfen hat.

Frische Bohnen verändern sich

Eine frisch geröstete Bohne gast noch aus. In den ersten Tagen läuft der Espresso deshalb schneller durch, später langsamer — ohne dass Sie irgendetwas verstellt hätten. Das ist kein Fehler, sondern der Grund, warum man den Mahlgrad regelmäßig nachjustiert. Kaufen Sie lieber kleinere Mengen öfter, und lagern Sie die Bohnen dunkel, trocken und niemals im Kühlschrank.

schritt für schritt

der weg zum perfekten espresso.

mahlen

frisch & gleichmäßig

dosieren

ca. 7,2 g

tampen

gleichmäßig

brühen

9 bar, 93 °c

genießen

25–30 sek.

Vollautomat oder Siebträger?

Vollautomat (z. B. Nivona): Kaffee auf Knopfdruck, komfortabel und schnell. Siebträger (z. B. 969/Elba): volle Kontrolle und die echte Barista-Erfahrung. Beide Wege führen zu bestem Kaffee — es kommt auf Ihren Anspruch an.

Häufige Fehler

Fünf Dinge erklären die allermeisten misslungenen Tassen — und keines davon kostet Geld.

die maschine ist kalt

brühgruppe und siebträger brauchen 15 bis 20 minuten, bis sie wirklich auf temperatur sind. der erste bezug aus der kalten maschine ist immer der schlechteste.

alte bohnen

nach etwa vier bis sechs wochen ab röstdatum wird espresso flach. das röstdatum steht auf der packung, das mindesthaltbarkeitsdatum sagt dazu nichts.

ungleich verteiltes mehl

wo das mehl höher liegt, kommt weniger wasser durch. vor dem tampen kurz glattziehen — das bringt mehr als jeder teure tamper.

ungefiltertes wasser

kalk setzt sich an, chlor schmeckt man. ein filter im tank kostet wenig und ändert hörbar viel — und verlängert nebenbei das leben der maschine.

milch zu heiß

über etwa 65 °C wird milch strohig und süßt nicht mehr. sobald die kanne zu heiß zum halten wird, ist es so weit.

nie gereinigt

ranzige kaffeeöle im duschsieb schmeckt man in jeder tasse. einmal pro woche rückspülen genügt zuhause völlig.

Wenn Sie diese fünf Punkte abhaken und es immer noch nicht passt, liegt es meist an der Mühle. Bringen Sie Ihre Bohnen mit — wir mahlen sie im Laden auf unserer Mühle und Sie schmecken den Unterschied direkt.

finden sie ihre perfekte maschine.

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